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T-Shirt gegen Hartz IV

Preiserhöhungen sind angesagt. Deutliche Preiserhöhungen. Nachdem wir uns schon an ständigen Preiserhöhungen im Energie- und Kraftstoffbereich sowie bei Gesundheitsaussgaben gewöhnen mussten, kommen nun noch Milchprodukte und Backwaren hinzu. Es trifft die Menschen also nicht auf "Nebenschauplätzen" des alltäglichen Lebens, sondern den Lebensnerv.
Für Hartz IV-Empfänger ist das mindestens doppelt so hart. Zwar fordern Politiker in diesem Zusammenhang eine Erhöhung des ALGII aber ... Trotz der Erhöhungen der letzten Jahren im Bereich Energie und Gesundheit wurde erst vor wenigen Wochen das ALG II um 2-3 € erhöht. Lächerlich und beschämend wie in diesem reichen Land mit den Ärmsten umgegangen wird. Statt dessen versucht man das Ansehen der Hartz IV-Empfänger in den Medien systematisch zu schädigen, indem zweifelhafte Typen in der Öffentlichkeit behaupten, sie hätten keine Lust auf Arbeit und mit Hartz IV liese sich doch gut leben. Man reicht solche Gestalten durch die verschiedensten Talkshows oder stellt sie im Mittelpunkt von Reportagen. Dieses Bild von den arbeitsscheuen Hartz IV- Empfängern wird dann so im Raum stehen gelassen und für das geamtgesellschaftliche Mobbing gegen Hartz IV-Empfänger frei gegeben.

Hier nun gibt es T-Shirts und andere Produkte, um gegen Hartz IV zu protestieren:

Shirts und Tasse gegen Hartz IV

Hartz IV Shirt


Shrtis und Tasse gegen Hart IV II


Shirts gegen Hartz IV II


Kinderlätzchen gegen Hartz IV
3.8.07 22:17


ALGII-Erhöhung und Pflege von alten und bedürftigen Personen zu Hause (24 Stunden rund um die Uhr Pflege)


Seit kurzem bekommen Bedarfsgemeinschaften der ARGEN 2€ monatlich mehr. Eine gigantische Summe, wenn man an die drastisch gestiegenen Energiepreise, Preise für Bahn und Bus, sowie die zunehmenden Aufwendungen für den Besuch von Gesundheitseinrichtungen und Medikamentenzuzahlungen denkt.

Die Arbeitslosigkeit ist zwar gefallen, aber der Anteil der Arbeitslosen ist natürlich um Größenordnungen noch viel zu hoch. Dabei gäbe es genug Arbeit, ohne dass der Staat oder irgendwer mehr Geld ausgeben müsste:

Dazu folgendes Beispiel:

Jedem Bürger im arbeitsfähigen Alter, der nicht selbst krank ist, ist nach wenigen Schulungen (ca. 14 Tage) zu zu muten, dass er kranke und behinderte Menschen bezüglich der Grundpflege (Waschen, Verabreichen von Speise und Trank, Haushaltsführung). Da pflegebedürftige Menschen ohnehin Zuwendungen von der Pflegekasse erhalten, kann mit einem Teil dieses Pflegegeldes in Verbindung mit dem ALGII eine Art Kombilohn gestaltet werden, ohne dass mehr Geldmittel benötigt werden. Der andere Teil des Pflegegeldes käme der Behandlungspflege durch examierte Altenpfleger zu gute. Detailliert würde das bedeuten:

1. Grundpflege kann nach einer 3-4 wöchigen Schulung im Prinzip von jeden Bürger mit entsprechenden Interesse ausgeübt werden.
2. Dienstzeit 14 Tage hintereinander, dann 14 Tage frei.
3. Hier Beispiel Pflegestufe III, wo seitens der Pflegversicherung 1432€ und in Härtefällen 1918€ vorgesehen sind:
4. Die Behandlungspflege wird von exarmierten Altenpflegern durchgeführt (Mobiler Dienst)


1400€ für exarmierte Altenpfleger für 12 Patienten täglich (ohne Waschen, derzeit müssen sie bis zu 15 Patienten täglich mit Waschen schaffen, eine reine Hetzerei), 30 Tage im Monat), entspr. 116,66€ je Patient. Daraus ergibt sich folgende Rechnung:

1432€ von der Pflegekasse - 116,66€ Kosten für die exarmierten Altenpfleger = 1306,34€ für zwei Hauswirtschaftliche Betreuer mit Grundpflege : 2 = 653,17€ für jeden der zwei Hauswirtschaftlichen Betreuer je Monat und Pflegefall.

· Die durchschnittliche Höhe der Entgelte, die Heimbewohnern 1998 in Rechnung gestellt wurden, betrugen in den alten Bundesländern 4.261 DM, in den neuen Bundesländern 3.307 DM.
Zum Beispiel:
Ein 2-Personenhaushalt als Bedarfsgemeinschaft nach SGBII erhält rund 1000€ ALG II (von der ARGE) + 653,17€ (für seine hauswirtschaftliche und grundpflegerische Tätigkeit) = 1653,17€ abzüglich SV-Beiträge an Arbeitnehmeranteil von den 653,17€. Arbeitet der andere Partner auch in einer geringfügigen Beschäftigung nach einem ähnlichen Modell und mit ähnlicher Förderung, dann soll sich zwar nicht der Gesamtbetrag von den oben genannten 1653 € wesentlich erhöhen (vielleicht maximal 1800 € für die Bedarfsgemeinschaft, d.h. der ALG II-Anteil würde sinken, der Gehaltsanteil würde steigen, aber beides würde entsprechend verrechnet bis auf eine maximale Höhe von 1800€), aber durch die Ausübung einer sozialversicherungspflichtigen Tätigkeit soll sich die Einzahlung in die Rentenversicherung auch für den anderen Partner der Bedarfsgemeinschaft schon merklich steigen (Verbesserung des Rentenstatus).

Damit wird für jeden alten Bürger, unabhängig von seiner Rente und ohne die Kinder oder andere Verwandte zu belasten, eine Zu Hause Betreuung statt Heimbetreuung möglich. Damit wird die Situation auf dem Pflegemarkt entlastet und kommt Arbeitslosen wie kranken Menschen zu Gute. Da es in der Zu Hause Betreuung üblich ist, dass die Pflegekraft freie Kost erhält, wäre dieser Anteil die einzigste finanzielle Leistung die der zu Betreuende aufbringen muss. Ggf. muss hier in Notlagen ein finanzieller Ausgleich stattfinden. Da dass ALGII-Geld ohnehin an Leistungsberechtigten gezahlt und die 1432€ (Pflegestufe 3) ebenfalls ohnehin für die Pflege der Betreffenden ausgegeben werden muss, fallen so gut wie keine zusätzlichen Kosten für diese Pflegeform an. Hingegen sparen Kommunen und der Staat bezüglich der Heimpflegeplätze enorm, obwohl die Bedarfsgemeinschaft – wenn beide Partner in einem solchen Modell arbeiten - mit bis zu 1800€ Brutto erheblich mehr erhält, als bei derzeitigen Modellen der Bürgerarbeit. Dadurch wäre diese Arbeitsform bzw. Bürgerarbeit auch für eine Dauerbeschäftigung nicht nur geeignet, sondern sogar empfehlenswert. Eine Vollbeschäftigung wäre – würde man dieses Prinzip auch für andere soziale und/oder arbeitsmarktfernen Gebieten anwenden – in kurzer Zeit möglich. Zudem würde verhindert, dass ALG II-Empfänger, deren soziale Notlage ausnutzend, in verschleierten scheinselbstständigen Tätigkeiten ohne sozialen Schutz, gelockt oder teils gepresst werden. Dort erhalten sie als „Hauswirtschaftlicher Familienbetreuer“ ohne sozialen Schutz, ohne Anspruch auf Krankengeld und Urlaub und unter Aufbringung der gesamten Aufwendungen für die Sozialversicherungen als Selbstständige ein Bruttogehalt zwischen 1150 und 1400€, während sich die Auftragsfirmen durch den Einsatz ihrer selbstständigen „Mitarbeiter“ eine goldene Nase verdienen. Ein solcher privater Pflegeplatz kostet den Pflegebedürftigen 6000€ monatlich, abzüglich des Anteils, den die Pflegekasse zahlt. Für den Durchschnittrentner oder einem durch Geburt, Krankheit oder Unfall jüngeren Behinderten und Pflegebedürftigen unbezahlbar (daher der Drang nach illegaler Beschäftigung von Ausländern auf diesem Gebiet). Deshalb ist die von mir vorgeschlagene Form so notwendig, um allen betroffenen Menschen eine würdige Pflege in ihrem zu Hause – oft das einzigste Schöne, was ihnen geblieben ist – zu ermöglichen.


Es geht also hier um eine Art zweckgebundenen Kombilohn, der allen nützt. Träger für diese geförderten Pflege könnten Arbeitsgemeinschaften von Kommunen (oder schon bestehenden ARGEN) und der Pflegeversicherungen werden (Dritter Arbeitsmarkt für ältere ALG II-Empfänger, generell zwar ab dem 45. Lebensjahr, beginnend jedoch ab 50. Lebensjahr, erst wenn in dieser Altersgruppe nicht genügend geeignete Kräfte gefunden werden, bis zum 45. Lebensjahr oder jüngere arbeitsfähige Bürger, aber mit gesundheitlichen Problemen absinkend).
Ansonsten müsste der Staat ein Auge darauf haben, dass nicht private Heime oder gGmbH-Pflegestiftungen auf diese Weise Kosteneinsparungen an Personal vornehmen, indem sie dann massiv in die Zu Hause-Betreuung einbrechen und auf Staatskosten niedrige Löhne für die Hauswirtschaftlichen Betreuer bezahlen. Dieses Projekt muss eine Kombilohn-Maßnahme bleiben oder aber die genannten Heime bzw. Pflegestiftungen oder Verbände zahlen den Hauswirtschaftlichen Betreuern 1653,17 als Nettolohn als reguläre Arbeitnehmer (1. Arbeitsmarkt).
Derzeit ist es so, dass 1€-Jober als Hilfskräfte in Pflegeheimen zwar als Hilfskräfte geplant, aber erheblich mehr Leistungen bringen müssen, soll heißen: Sie werden als Billiglohnkräfte nur ausgenutzt. Die Heime sparen Kosten, aber die Kommunen und der Staatshaushalt hat nichts davon, weil die 1€-Jober im vollen Umfang von den Leistungen der ARGEN abhängig bleiben. Auch der Konsum und damit die Wirtschaft werden nicht angekurbelt. Völlig anders bei meinem Vorschlag, wo ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung zum aktiven Konsum zurück kehren kann, von den positiven sozialen und ethischen Folgen, insbesondere auch für die Kinder aus solchen Familien, ganz zu schweigen.
Auch muss – da hier Steuermittel mit verwendet - festgelegt werden, ab welcher Rentenhöhe ein betroffener Haushalt diese geförderte Form der Zu Hause-Pflege in Anspruch nehmen darf. Es ist nicht einzusehen, dass pflegebedürftige Rentner mit einer hohen Rente (oder deren um das Erbe bangenden Angehörigen) dann von ihrer derzeitigen privaten Pflege auf diese umsteigen. Es geht hier um die Betreuung von Menschen, die keine 4600€ monatlich für ihre Pflege aufbringen können.
Da der Pflegeeinsatz in der Wohnortnähe stattfindet, ist ggf. auch ein wöchentlicher Wechsel möglich (für Ehepaare günstiger).

Behinderte unter 65. Jahren sollten generell ein Anspruch auf eine Zu Hause-Betreuung haben.

Auf diese Weise dürfte die Arbeitslosigkeit ganz erheblich abgebaut und Langzeitarbeitslose eine reale tatsächliche Chance haben, um wieder einen Job zu erhalten.
7.7.07 11:04


Das Leben ist verrückt oder?

Wir waren am Sonntag in unserem Garten. Nicht weit von der Gartenanlage führen Bahnschienen vorbei. Pro Stunde fahren gewiss 2 Züge hier, aber wir hören sie schon längst nicht mehr. Doch an diesem Sonntag klang das Bremsgeräusch anders wie sonst (der Bahnhof ist auch nicht weit). Es war ein abruptes quietschendes Bremsen, dass den Zug blockierend heftig zum Stehen brachte. Dann dauerte es nicht lange: Sirenengeheul, kreisende Hubschrauber, eine gesperrte Straße und eine unwirkliche Ruhe, weil kein Zug mehr fährt. Ein zitternder Lokführer raucht eine Zigarette nach der anderen und niemand weiß...
Was war geschehen? Ein Mann (jung bis mittleren Alters) hatte sich vor den Zug geworfen. Zwei Plastikplanen auf jeweils beiden Seiten des Gleises decken die sterblichen Überreste zu ...
Einige Meter weiter leuchtet ein weißer Turnschuh.
... und niemand weiß, ob die Zukunft des Lokführers nicht ebenfalls vorbei ist ...
Stunden später: Der Turnschuh leuchtet noch immer – rätselhafter weise übersehen – ein letzter Schrei, der den Fußgängern entgegen schrillt, die über die Brücke gehen und einen verstohlenen Blick zur Seite auf die Gleise werfen.
Die extrem hohe Arbeitslosigkeit, die nicht enden will, treibt hier viele Menschen in den Freitod ...
Wo die Zukunft fehlt, ist jede Vergangenheit schön und die Gegenwart eine Tragödie.
Das Komische, ja Makabre an diesem Ereignis ist noch folgendes: Als wir in den Garten gingen, war alles wie immer. Als wir den Garten verließen, sahen wir die Brücke und Straßen mit Wimpelketten geschmückt, weil im Ort, wie seit eh und je, das bekannte Brunnenfest am kommenden Wochenende stattfinden soll. Während die Wimpel fröhlich im Wind flattern ...
Das Leben ist verrückt oder?
22.5.06 22:20


Potox! Hat Paris Hilton ihren Hintern liften lassen?

Diese überaus wichtige Frage geistert derzeit durch manche Medien. Ein Sportjournalist habe versehentlich mit der Hand ihren Hintern gestreift und festgestellt, dort sei mehr Schrott, als er dachte. Nun, wenn er an den Po von Paris dachte, wieso streifte er ihn dann versehentlich? Und warum dachte er dabei an Schrott?
Was für ein tiefsinniger Geist herrscht doch in so manchen Medien! Wirklich tiefsinkend tiefsinnig...
Nur gut, dass die Pariser bzw. die Franzosen nicht so tief sanken. Sie machten es den gelähmten Deutschen vor, dass man sich nicht jede Unsozial-Politik einer Regierung gefallen lassen muss.
Aber solang die Deutschen lieber über den Hintern von Paris nachdenken ...
11.4.06 22:50


ge(H)dichte!

gedichte
geschrieben
als stiller schrei,
lauter als das gebrüll
der täter
die vergehen

verschwendung von molekülen
aus denen sie einst gebildet

gedichte
geronnenes gefühldblut
verse voller hoffnungsstrahlen
wortplastiken des ewigen lachens

die täter aber vergehen
ge(H)dichte!
bleiben
als das schreien,
lachen und
weinen

Urheberrecht Gerhard Becker
11.4.06 22:23


Einbürgerungstests für Politiker

Der brandenburgische CDU-Generalsekretär Sven Petke hat einen "strengen Einbürgerungstest" gefordert, blamierte sich aber selbst mit seinem Wissen über die deutsche Nationalhymne. Auf die Frage nach der Anfangszeile der Hymne zitierte Petke in einem Gespräch mit der in Cottbus erscheinenden "Lausitzer Rundschau" die Textzeile "Deutschland, Deutschland über alles". Auf den Hinweis, als Nationalhymne gelte heute ausschließlich die dritte Strophe "Einigkeit und Recht und Freiheit", korrigierte sich der CDU-Politiker: "Richtig. Die erste Strophe beginnt mit Deutschland, Deutschland über alles."

Dieses Vorkommnis spricht wohl selbstentlarvende Bände. Daher steht das Gebot des „Eignungstests für Politiker“ und zwar auch nach den Eigenschaften und Fragen:
· Was verstehen Sie unter wahrer Menschlichkeit?
· Würden Sie heute den Pisa-Test bestehen?
· Ist ein Politiker normal, der in seinem Leben mit weniger als 4 Ehefrauen klar kommt?
· Sind Sie in der Lage, im Rahmen des ALG II ein vierwöchiges Speisemenü für die drei Hauptmahlzeiten zusammen zu stellen?
· Warum sind die Bauernregeln zuverlässiger wie die Wahlversprechen?
26.3.06 00:43


Schönheitschirurgie

Während vielerorts Ärztemangel herrscht und die Kosten des Gesundheitswesens explodieren, gibt es medizinische Bereiche, die eine Goldgräbermentalität entwickelt habe, wie zum Beispiel die Schönheitschirurgie.

Da lassen sich die Menschen die Spuren des Lebens aus dem Gesicht glätten, als müssten sie sich für das eigene Leben schämen (vielleicht ist es sogar so...).

Natürlich muss man auch die Ausnahmen beachten, die sich wegen groben entstellenden Gesichtsmerkmalen und Wegen Unfall- oder Krankheitsfolgen operieren lassen. Das scheinen aber die wenigsten der Patienten zu sein.

Wenn Claudia Schiffer für eine Creme Werbung macht mit der Aussage, der Schönheitschirurg könne warten, dann fragt man sich schon, was für Werte hier suggeriert werden sollen. Der Schönheitschirurg als unausweichliches "medizinisches" Schicksal, wie der Zahnarzt oder später der Augenarzt? Zum Lachen, wenn es nicht so traurig wäre.

„Wahre Schönheit kommt von innen“ heißt es. Das stimmt. Diese Schönheit gibt es aber nur, wenn es auch eine „innere Weisheit“ gibt. Letzteres bedingt das Erstere. Der falschen Schönheit, mittels Skalpell geschnitzt, geht eine innere Dummheit voraus. Ob wohl dadurch die Wärme des Lachens bei solchen Menschen verloren gegangen ist?

Nun ja – Masken können nun mal nicht wirklich lachen.

Vielleicht sollte es eine Chirurgie des Lächelns geben ...
13.3.06 22:50


in seinem entgleisten denken

schneechaos in deutschland und teilen europas,
wetterentgleisungen weltweit,
weil der mensch
seit jahrzehnten entgleiste
und in seinem entgleisten denken
denkt
alles befände sich
noch in dem gleis
dass er beherrschen würde
und so

rast der zug ungebremst
durch nichts mehr zu bremsen
dorthin
wo jeder selbstmord endet

Urheberrecht Gerhard Becker
12.3.06 19:26


durch dich

bevor ich dich sah,
war ich nackt und
es war mir erbärmlich kalt.
doch dann sah ich dir in die augen
und die strahlen deines lächeln
umhüllten mich mit einer warmen decke
der geborgenheit.

mit deinen lippen
gabst du mir lebensfreude zu trinken,
und deine streichelnde hände
füllten mein herz mit hoffnung.

du weißt, wie sehr ich dich liebe,
doch du weißt nicht wirklich,
was du mir bedeutest,
weil es dafür keine worte gibt.

mit deinem licht kann ich endlich
wirklich sehen und
werde doch nie geblendet.
mit dem klang deines lachen
kann ich wirklich hören
und werde doch nie um die ruhe gebracht.
durch deinen mund weiß ich,
wie das glück schmeckt
und durch deinen duft
kann ich es riechen.

durch dich
weiß ich endlich
warum ich lebe!

Urheberrecht Gerhard Becker
Aus meinem Buch: "Wer hat die Rubine auf die Wiese gestreut?", Engelsdorfer Verlag Leipzig, ISBN-Nr: 3-937930-06-X
Gerhard Becker © 2003
12.3.06 19:16


Keine Knöpfe angenäht

Ohne die Frauen,
dass muss man sagen,
wär´s ein Grauen
in unsren Tagen.

Auf unsrem Planeten
gäb´s keine Monenten.
Würden sie nicht gebären,
niemand könnte Geld vermehren.
Arbeitskräfte?
Fehlanzeige!

Keine Knöpfe angenäht,
die Wirtschaft wie gelähmt.
Alles ginge drüber und drunter,
Männerhosen rutschten laufend runter.
Und wenn Männer mal schnell auf das Klo müßten,
fielen sie auf die Schn...
pardon – auf das Kinn,
das wäre dann hin,
und sie müssten wieder Bärte tragen.

Wer könnte diesen Anblick ertragen,
nackte Männerpos in allen Lebenslagen?
Ob beim Arzt, Fleischer oder Scheidungsrichter,
überall rote Pos wie Autorücklichter.
Doch Dank der Frauen ist die Welt behost,
sie ersparen uns Männern ein erbärmlich Los.

Drum danken wir Männer –
gekleidet in warme Hosen
unsren Frauen mit einem Strauß Rosen.

Urheberrecht Gerhard Becker


Frauentag, 2006
7.3.06 23:49


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