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Das Diktat der staatlich gelenkt nicht geborenen Kinder

Franz Müntefering will mit der „Initiative 50 plus“ dafür sorgen, dass wieder verstärkt ältere Arbeitnehmer eingestellt werden. Nachdem man jahrzehntelang zugeschaut hat, wie ältere Arbeitnehmer von den Arbeitsplätzen vertrieben, nachdem man noch länger durch familienfeindliche Politik dafür gesorgt hat, dass erheblich zu wenig Kinder geboren und damit die Zukunft des Rentensystems verspielt wurde, nachdem es also fast schon zu spät ist, reagiert man endlich endlich, wenn auch zaghaft, denn die hierfür erforderlichen Arbeitsplätze müssen ja erst einmal vorhanden sein. Müntefering, der mit seiner „Initiative 65+2=neues Rentenalter“ vorgeprescht ist, steht natürlich in der Pflicht, erst einmal die wirtschaftlichen Voraussetzungen für seine erste Initiative zu schaffen.
Das Makabre an dieser ganzen Situation ist: Zuerst hat man den 50jährigen von heute das Kinderkriegen vergällt und jetzt dürfen sie für ihren Gehorsam dankenswerterweise an Stelle ihrer nicht geborener Kinder länger arbeiten und müssen noch - Harz IV sei Dank – darüber froh sein, wenn man sie lässt.
6.3.06 21:49


Fußball und die wahren Probleme

„Mehrere Bundestagsabgeordnete verlangen, dass Teamchef Klinsmann vor dem Sportausschuss des Parlaments erscheint, um sein Konzept für den WM-Erfolg darzulegen.“ So lautete heute eine Nachrichtenmeldung. Nun will ich niemanden den Spaß am Fußball nehmen, aber ich frage mich, ob sich diese Abgeordneten mit dem gleichen Eifer für die Schaffung von Arbeitsplätzen einsetzen, für eine effektive Vorbeugung und Verfolgung von Kindesmissbrauch, für die Sicherung – nicht den verschleierten Abbau – des sozialen Standes in Deutschland u.a. wirklich dringende Probleme.
„Der Bund sei immerhin der größte Sponsor der Weltmeisterschaft“, heißt es weiter in dieser Meldung. Schön zu wissen. Mir wäre es lieber, er wäre wirklich ein Sponsor für die tatsächliche Bekämpfung von Armut in unserem Land und er würde sich dafür einsetzen, dass Deutschland zu den kinderfreundlichen Ländern zählt.
„Klinsmann sollte "dem Sportausschuss sein Konzept erklären, denn es geht ja nicht nur darum, ob eine Mannschaft mal schlecht spielt, sondern um die Frage: Wie präsentiert sich Deutschland", findet die FDP-Sportexpertin Miriam Gruß“, kann man in dieser Nachricht lesen. Ich frage mich dagegen, wie sich einer der reichsten Länder der Erde präsentiert, dass für Sport, Weltraumforschung, Autobahnen und weiß der Kuckuck, genügend Geld hat, nicht aber für Kinder und die Erhaltung eines ordentlichen Gesundheitswesen.
4.3.06 20:02


Vogelgrippe

Vogelgrippe

Vogelgrippe,
die Menschen haben einen
VOGEL
so mit Tieren umzugehen

VOGELgrippe
durch Menschenhand
zur Seuche
für Mensch und Tier mutiert

Vogelgrippe –
Angstschrei der Unbelehrbaren,
millionenfacher Tier-Holocaust
einfach „GEKEULT“
Verniedlichung der CO2-Vergasung
unschuldiger Mitgeschöpfe

Vogelgrippe –
Kopfgrippe, Geistesgrippe
des unersättlichen
fleischverschlingenden
Menschen

Urheberrecht Gerhard Becker
3.3.06 22:32


Mukhtar Mai - Ein Frauenschicksal

Mukhtar Mai


Manchmal
hatte ich Gr?nde,
mich zu sch?men
dass ich ein Mensch bin

Manchmal
hatte ich Gr?nde,
mich zu sch?men,
dass ich ein Wei?er bin

Manchmal
hatte ich Gr?nde,
mich zu sch?men,
dass ich ein Europ?er bin

Manchmal
hatte ich Gr?nde,
mich zu sch?men,
dass ich ein Deutscher bin

Manchmal
hatte ich Gr?nde,
mich zu sch?men,
dass ich ein Mann bin

Wegen Dir,
geliebte Mukhtar Mai,
wegen dem,
was Dir M?nner angetan,
sch?me ich mich
meines Geschlechts

Es hei?t:
Man habe Dich entehrt.
Nein niemals ?
NEIN ?
nicht DEINE Ehre.
Deine Ehre ?
unzerst?rbar,
ein Stern am Himmelszelt

Diese M?nner in Meerwala haben
SICH entehrt,
sie haben sich besudelt
mit ihrem eigenen Kot.
Ihre Namen sind GESTANK,
F?ULNIS, SCHLAMM und
VERWESUNG

Aus Scham
verneige ich mich vor Dir,
aus Respekt und Hochachtung,
k?sse ich Deine F??e

... und endlich,
Freude durchzieht mein Herz
wenn ich dankbar
dich im Geiste
umarme

Urheberrecht Gerhard Becker

Mukhtar Mai ? eine Bauerntochter aus Pakistan ? wurde gem?? eines Schiedsspruch des Stammesgerichts des Dorfes Meerwala, am 22. Juni 2002 als Tauschware dem m?chtigen Clan Mastoi ?bergeben. Sie war 28 Jahre alt, geschieden und kinderlos. Ihr j?ngster Bruder Shakkur, 12 Jahre alt, soll eine 25j?hrige Tochter der Mastoi vergewaltigt haben!!
Das Stammesgericht der JIRGA hatte beschlossen, dass Mukhtar Mai daf?r an dem Stamm Mastoi ?bergeben wird. Das Oberhaupt der Mastoi, Faiz Hussein, Vorsitzender der JIRGA; verf?gte, dass vier M?nner mit ihr machen durften, was sie wollten. Stundenlang wurde sie von den M?nnern vergewaltigt. Fast nackt kroch sie unter den Augen der Dorfbewohner nach Hause.
Mukhtar Mai wollte sterben, doch es gelang ihr nicht. Stattdessen kam Wut in ihr auf und sie erz?hlte alles der Polizei, die zum ersten Mal in einem solchen Fall zuh?rte.
Heute hilft Mukhtar Mai anderen Frauen in ihrem Dorf, trotz Lebensgefahr. Und sie sorgte daf?r, dass eine M?dchenschule gebaut wurde, damit M?dchen endlich eine Schulbildung erhalten.

Die franz?sische Autorin Th?r?se Cuny schrieb ihre grausamen Erlebnisse und ihren Kampf auf. Jede Seite des Buches ?Die Schuld eine Frau zu sein?, hat sich Mukhtar Mai vorlesen lassen und dann unterschrieben. Dieses Buch kommt jetzt im Februar 2006 in Deutschland heraus.

Mukhtar Mai ist nur ein Frauenschicksal in Pakistan ...

Kulturweltspiegel ?ber Mukhtar Mai

Das Schweigen brechen - der Fall Mukhtar Mai

"Die Niedrigste begehrt auf. Pakistan und die Frauen" (die "Welt" ?ber Mukhtar Mai)


Februar 2006
13.2.06 22:03


Die NEUEN ASSOZIALEN

ALG(II)enteppich


BL?HENDE LANDSCHAFTEN ?

ein versprechen

oder ein versprecher

eine vision

oder wahlbetrug



nach den scherben

in den seelen derer

die keine experimente mehr wollten

wiederholung alter fehler

gepaart mit dummen neuen



die NEUE MITTE ?

eine neue vision

man habe verstanden

und weiter so ? basta

AUFBAU OST

DIE chefsache

gesundgeschrumpft

zu HARTZ IV

erweitert auf den westen

damit zusammenw?chst

was zusammengeh?rt



die BL?HENDEN LANDSCHAFTEN

liegen im ARGEn

?berzogen vom rot-gr?nen

ALG(II)enteppich



ZWEI(Komma)ACHT milliarden ?uro

nicht f?r die f?rderung der verHARTZten genutzt

doch nun stopfen die SCHWARZEN

damit die schwarzen haushaltsl?cher ?

geschw?rzt

ausgeMERKELt

die ROTEN ZAHLEN ?



erfolg erfolg erfolg



sozial ist

was arbeit schafft

und die

die es nicht taten und nicht tun werden

die NEUEN ASSOZIALEN



Urheberrecht Gerhard Becker





Die Bundesagentur f?r Arbeit hat im vergangenen Jahr fast die H?lfte der Mittel f?r den zweiten Arbeitsmarkt nicht ausgegeben. Das geht aus einer der Chemnitzer "Freien Presse" vorliegenden Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion hervor.



Fast die H?lfte der Mittel ungenutzt
Danach sind von den im Haushalt vorgesehenen 6,5 Milliarden Euro nach vorl?ufigen Berechnungen lediglich 3,7 Milliarden Euro f?r eine aktive Arbeitsmarktpolitik genutzt worden. Damit habe die abgew?hlte Bundesregierung gegen die eigenen Grunds?tze ihrer Arbeitsmarktreformen versto?en, sagte die Arbeitsmarktexpertin der Linksfraktion, Sabine Zimmermann, dem Blatt. Von einer angemessenen F?rderung der Arbeitslosen k?nne nicht mehr die Rede sein.



Heftige Kritik ?bte die Politikerin der Linksfraktion an der Absicht der gro?en Koalition, die nicht verwendeten Millionen nicht in den neuen Etat zu ?bernehmen, sondern zum Stopfen der Haushaltslocher zu nutzen. Das sei angesichts von offiziell 4, 6 Millionen registrierter Erwerbsloser nicht hinnehmbar.



"Sozial ist, was Arbeit schafft ..."



Lach lach lach, auch wenn es eher zum k... ist.

23.1.06 23:01


Mediziegarette

Mediziner im Pakt mit dem Teufel



Die kriminelle Mediziner, die mit der Tabakindustrie kollaborierten, geh?ren der ?ffentlichkeit bekanntgemacht, sie sind mit Berufsverbot zu belegen und ihr Eigentum muss einem Fond ?berf?hrt werden, der f?r die Behandlung tabakgesch?digter Menschen errichtet wird. Ebenso ist mit den Verantwortlichen der Tabakindustrie zu verfahren, die daf?r verantwortlich sind. Mindestens 50% des Gewinns der Tabakindustrie ist den Bereichen des Gesundheitswesen zu zu f?hren, die sich mit Herz- und Kreislauferkrankungen, Krebs und Lungenkrankheiten befassen. Warum? Die Gr?nde erfahrt Ihr aus den unten stehenden Artikel. Warum wird das wahrscheinlich in Deutschland nicht geschehen? Weil die Tabakindustrie jeder Regierung zwecks Steuerzuf?hrung wichtiger ist, als das Leid von Millionen von Menschen.

Tabakindustrie manipulierte Mediziner?
?
Mindestens 80 deutsche Mediziner arbeiteten jahrzehntelang mit der Tabakindustrie Hand in Hand. Wie das Nachrichtenmagazin "Spiegel" in seiner neusten Ausgabe berichtet, habe ein fl?chendeckendes Netz bestanden: Klinikprofessoren und Pr?sidenten von Fachgesellschaften erledigten Auftragsarbeiten, sie lie?en sich teure Studien bezahlen und tauschten vertrauliche Informationen mit der Zigarettenbranche aus.?Ergebnisse unterdr?ckt und manipuliert
Unliebsame Forschungsergebnisse habe die Tabakindustrie unterdr?ckt, andere Ver?ffentlichungen manipuliert. Die Tabakindustrie w?hlte sich gezielt jene Wissenschaftler aus, die hohes Ansehen in der Bev?lkerung hatten und einen gro?en Einfluss in politischen Entscheidungsgremien aus?bten. Der "Spiegel" bezieht sich in seiner Ver?ffentlichung unter anderem auf interne Unterlagen der Tabakindustrie und auf eine soeben erschienene Publikation des "American Journal of Public Health".?Enormer Schaden durch Kollaboration
Der Schaden der Kollaboration von Wissenschaftlern mit der Zigarettenindustrie sei enorm, so das Zentrum f?r Tabakkontrolle der Weltgesundheitsorganisation in Heidelberg. Die Folgen des Rauchens seien auf diese Weise jahrzehntelang verharmlost worden. Es m?ssten heute viel weniger Deutsche an den Folgen des Rauchens sterben, wenn die Wissenschaftler unabh?ngig geblieben w?ren.??
(Meldung vom 4. Dezember 2005)
8.12.05 20:20


Automatisierung des Krieges - mit welchen Folgen?

Die Geister die ich rief?



Da die Industrie schon l?ngst automatisiert wurde und es immer weniger Bereiche im Wirtschaftsleben gibt, wo der Mensch noch ?berfl?ssig gemacht werden kann, wird es aller h?chste Zeit, dass auch der Krieg automatisiert wird. Der unten stehende Artikel liefert daf?r ein Beispiel. Schon l?ngst sind diese Waffen auch f?r Entwicklungsl?nder erschwinglich, die sich andererseits nicht einmal eine allgemeine Schulbildung leisten und wo das Gesundheits- und Sozialwesen sich noch im embryonalen Zustand befindet. Da es auch schon kreditkartengro?e Drohnen gibt, ist es nur eine Frage der Zeit, bis auch Terroristen ?ber sie verf?gen. Dann d?rften der R?stungsindustrie die Geldscheine ihres Profits buchst?blich um die Ohren fliegen. ?Die Geister die ich rief, wird ich nicht mehr los ...??Krieg der Zukunft - Krieg der Drohnen?
Von Sascha Hornung

?Sie sind die Vorboten des Kriegs der Zukunft und befl?geln weltweit die Fantasien der Milit?rs. Lautlos, pr?zise und t?dlich sollen die ferngesteuerten, unbemannten UAV's (Unmanned Aerial Vehicle) sein. F?r die R?stungsindustrie sind die so genannten Drohnen schon jetzt ein Milliardengesch?ft. Dabei stehen die fetten Jahre noch bevor, denn weltweit steigt der Bedarf an schneller und gefahrloser Aufkl?rung aus der Luft. Bei weltweit bis zu 400 Projekten sind Drohnen mittlerweile auch f?r Entwicklungsl?nder erschwinglich wie die franz?sischen Truppen an der Elfenbeink?ste leidvoll erfahren mussten. Regierungsflugzeuge bombardierten im November 2004 mit t?dlicher Pr?zision die Stellung der Franzosen an der Demarkationslinie zum Rebellengebiet. Zuvor war das Lager von Drohnen israelischer Bauart ausspioniert worden.?4. Dezember 05
8.12.05 20:09


Oh Mensch - wie unedel das klingt!

Der selbstzerst?rsichere Doppel-Charakter des Menschen: Intelligenz kombiniert mit un?bertrefflicher D?mlichkeit

Erderw?rmung mit verheerenden Folgen?
?
Die Folgen der Erderw?rmung ?hneln der Wirkung von Massenvernichtungswaffen - diesen Vergleich zog der Pr?sident der Britischen Akademie der Wissenschaften, Lord Robert May. In Kanada begann am Montag die Weltklimakonferen?Ernste Auswirkungen
Der Treibhauseffekt habe "zahlreiche und ernste" Auswirkungen etwa auf den Meerespegel, die Verf?gbarkeit von Trinkwasser und die Zunahme von "Extremereignissen" wie ?berschwemmungen, D?rren und Hurrikanen, hei?t es im Redemanuskript Mays. Allein der Hurrikan "Katrina" habe Sch?den in H?he von 1,7 Prozent des diesj?hrigen Bruttoinlandsprodukts der USA angerichtet. Die US-Golfk?ste werde Ende des Jahrhunderts m?glicherweise "praktisch unbewohnbar" sein.


28.11.05 21:32


Die Ente?
Am?sant: In einem kleinen Park, der sich auf dem Domgel?nde befindet, wo ich arbeite, ist auch ein Teich angelegt. Dieser ist ?ber Nacht zugefroren und teilweise leicht mit Schnee bedeckt. Wei?brotst?ckchen, die ein Rentner ?fters in den Teich warf, gleichsam in einer gigantischen "S?lze" eingefroren. Eine Ente, offenbar erst in diesem Jahr geschl?pft und noch winterunerfahren, wollte gewohnheitsm??ig in den Teich landen und rutschte stattdessen wie auf Skibretter auf dem Eis entlang, ?berschlug sich am Ufer und kam sogleich wieder auf den Beinen zu stehen. Verdutzt schaute sie auf das pl?tzlich so harte "Wasser" hin und her, um schlie?lich mit einem neuen Enten-Weltr?tsel im Kopf davon zu fliegen ...
28.11.05 21:29


Jessica

Endlich endlich Gerechtigkeit
und nicht der Sieg von fadenscheinigen Gefasel ?ber Erwachsenen, die die schlechte Kindheit zu Verbrechern quasi vorprogrammiert hat, auch wenn es die Verteidigung versucht hat ...
Dazu folgende Meldung:



Fall Jessica: Eltern zu lebenslanger Haft verurteilt
Das Hamburger Landgericht hat die Eltern der verhungerten Jessica aus Hamburg-Jenfeld zu lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Die 36-j?hrige Mutter und der 50 Jahre alte Vater des Kindes seien des Mordes durch Unterlassen und der Misshandlung Schutzbefohlener schuldig, sagte der Vorsitzende Richter Gerhard Schaberg am Freitag. Das Gericht folgte mit seinem Urteil der Forderung von Staatsanwalt Bernd Mauruschat.



Die Verteidiger hatten dagegen auf maximal 15 Jahre Haft wegen K?rperverletzung mit Todesfolge und Misshandlung Schutzbefohlener pl?diert."Vernachl?ssigung war schleichender Prozess"
In der Urteilsbegr?ndung hie? es weiter, die Angeklagten h?tten Jessica so unzureichend versorgt, dass sie sich auch nicht nur ansatzweise k?rperlich und seelisch altersentsprechend habe entwickeln k?nnen. "Die grobe Vernachl?ssigung war ein schleichender Prozess. Die Angeklagten erkannten dies und nahmen dies billigend in Kauf", sagte Schaberg. Das Mordmerkmal der Grausamkeit sei zweifellos gegeben. Mildernde Umst?nde hat die Kammer bei ihrem Urteil nicht geltend gemacht. Es liege ein kapitaler Versto? gegen die elterlichen Pflichten vor. Die Stromfalle an einem der Lichtschalter im Kinderzimmer und das Abdunkeln des Zimmers seien noch verst?rkend dazu gekommen. "Sie haben aus mitleidloser, gef?hlloser und b?swilliger Gesinnung gehandelt, weil sie ihr Leben bei Bekannten und beim Dart leben wollten", sagte Schaberg.Anw?lte pr?fen RechtsmittelDer Verteidiger der Mutter sagte nach der Urteilsverk?ndung, der Richterspruch werde seiner Mandantin nicht gerecht. Er werde in der kommenden Woche pr?fen, ob er Rechtsmittel einlegen solle. Die Anw?ltin des Vaters vermutete, das Gericht habe sich wohl dem ?ffentlichen Druck nicht entziehen k?nnen. Zu Prozessbeginn Ende August hatte der Anwalt der Mutter gesagt, seine Mandantin hoffe auf einen fairen und gerechten Urteilsspruch, werde aber keine R?cksicht verlangen und erwarte kein Verst?ndnis.Essen und Trinken vorenthalten


Staatsanwalt Mauruschat warf den Eltern in seinem Pl?doyer am vergangenen Freitag vor, sie h?tten Jessica Essen und Trinken vorenthalten, die Heizung abgedreht und die Fenster in ihrem Kinderzimmer abgeklebt. "Sie wussten, dass Jessica sterben w?rde, und sie haben es gewollt", sagte Mauruschat. Der Ankl?ger war sich sicher, dass die Mutter ihr Kind als "St?rfaktor" betrachtete, es qu?lte und schikanierte. Ihr Lebensgef?hrte habe um Jessicas Torturen gewusst und geholfen, nach au?en die Fassade einer heilen Familie aufrecht zu erhalten.Verteidiger wiesen Mordvorwurf zur?ckDie Verteidiger wiesen den Mordvorwurf in ihren Pl?doyers zur?ck. Marlies S. habe ihre Tochter zwar gequ?lt, r?umte Anwalt Manfred Getzmann ein. "Es ist aber nicht richtig, dass sie den Tod des Kindes wollte." Seine Mandantin habe den Hass, den sie in ihrer eigenen Kindheit erfahren habe, an ihre Tochter weiter gegeben. Sie sei keine M?rderin. Die Anw?ltin von Jessicas Vater sagte, ihr Mandant habe die Verantwortung f?r das M?dchen komplett an seine Lebensgef?hrtin abgegeben und nur eine Misshandlung Schutzbefohlener begangen. Ohnehin sei Burkhard M. wegen eines leichten Hirnschadens und langj?hrigen Alkoholmissbrauchs nicht voll schuldf?hig, meinte sie vor dem Urteilsspruch.Von Beust begr??t UrteilHamburgs Erster B?rgermeister Ole von Beust hat das Urteil am Freitag begr??t und gleichzeitig mehr Wachsamkeit der Gesellschaft gefordert. "Wer seine Kinder sterben und verkommen l?sst, da muss das Gesetz in aller H?rte durchgreifen", sagte der CDU-Politiker. Der Schutz von Kindern sei aber nicht alleinige Aufgabe des Staates, man sei auch auf die Liebe und Wachsamkeit der Gesellschaft angewiesen, erg?nzte von Beust.Jahrelanges Martyrium


Jessica war am 1. M?rz nach jahrelangem Martyrium in der elterlichen Wohnung gestorben. Zum Zeitpunkt seines Todes wog das siebenj?hrige M?dchen nur noch neuneinhalb Kilogramm, so viel wie ein zweij?hriges Kind. Die Obduktion hatte ergeben, dass das M?dchen wohl mangels anderer Nahrung in seiner Verzweiflung die eigenen Haare und Teppichfasern gegessen hatte und schlie?lich am eigenen Erbrochenen erstickt war.Stand: 25.11.2005 14:35
??


28.11.05 21:19


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